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Geld verdienen als Student: Die 16 besten Nebenjobs

Geld verdienen als Student: Die 16 besten Nebenjobs

Aktualisiert am Jul 28, 2026

5 min read
Unser Redaktionsprozess
Jonathan Ramuz
Written by
Jonathan

Studiengebühren und Lebenshaltungskosten haben dafür gesorgt, dass ein Nebenverdienst für viele Studis mittlerweile Pflicht statt Kür ist. Die gute Nachricht: Es gibt heute mehr flexible Möglichkeiten zum Geldverdienen als je zuvor.

Als Barista arbeiten

Unistädte sind voll mit Cafés, die zuverlässige Leute brauchen, und Barista-Jobs lassen sich super mit dem Stundenplan vereinbaren. Die Schichten sind flexibel genug, damit du Zeit für Seminare und Hausarbeiten hast.

Du verdienst zwischen 10€ und 17€ pro Stunde. Große Ketten wie Costa oder Starbucks haben Online-Bewerbungsportale, aber oft bringt es mehr, einfach direkt in einem lokalen Café vorbeizugehen und zu fragen. Eine freundliche Art zählt mehr als Vorerfahrung.

Nachhilfe geben

Wenn du in bestimmten Fächern in der Schule gut warst, hast du einen fertigen Markt bei jüngeren Schülern, die sich auf Prüfungen vorbereiten. Nachhilfe bringt 12€ bis 20€ pro Stunde und lässt sich easy um dein Studium herum planen.

Die Arbeit ist nicht immer konstant und die Vorbereitung wird nicht bezahlt, aber die Nachfrage steigt krass während der Prüfungsphasen. Am einfachsten startest du in deinem eigenen Netzwerk. Plattformen wie Superprof und Tutorful sind nützlich, wenn du von null anfangen musst.

Jobs auf dem Campus finden

Jobs auf dem Campus zahlen 10€ bis 15€ pro Stunde und du sparst dir komplett den Weg zur Arbeit. Die Jobs reichen von Event-Koordination bis zur Rezeptionsarbeit im Studierendenwerk. Check das Jobportal deiner Uni für aktuelle Stellen.

Die Konkurrenz ist wegen der Bequemlichkeit ziemlich hoch, aber die Erfahrung macht sich gut im Lebenslauf. Für eine Uni zu arbeiten bringt Glaubwürdigkeit, die sich später bei Bewerbungen auszahlt.

Als Rettungsschwimmer arbeiten

Rettungsschwimmer verdienen 15€ bis 21€ pro Stunde und die Qualifikation reduziert die Konkurrenz deutlich. In Deutschland ist der Rettungsschwimmer-Schein der übliche Weg. In den USA bietet das Rote Kreuz die wichtigsten Trainingsprogramme an.

Die Ausbildung kostet erstmal Geld und muss aktuell gehalten werden, aber der Stundenlohn macht es leicht, das wieder reinzuholen. Das Erste-Hilfe-Wissen ist auch weit über den Job hinaus nützlich.

Bartending ausprobieren

Bartending passt zu Studis, die gerne quatschen und kein Problem mit späten Nächten haben – was sogar von Vorteil sein kann, wenn du tagsüber lernen willst. Du verdienst zwischen 13€ und 21€ pro Stunde.

In Studentenvierteln gibt's normalerweise genug Bars, die Leute suchen. Bewirb dich vor Ort und sei realistisch, wie Spätschichten mit deinem Stundenplan zusammenpassen, bevor du zusagst.

Freelance Writing starten

Freelance Writing zahlt zwischen 13€ und 130€ pro Stunde, je nach Erfahrung und Kunde, und du kannst es flexibel an deine Workload anpassen. Für eine Studizeitung zu schreiben ist ein praktischer Einstieg, um Arbeitsproben für potenzielle Kunden zu sammeln.

Am Anfang ist die Bezahlung niedrig, aber ein fokussiertes Portfolio in einer bestimmten Nische beschleunigt deine Einnahmen schneller als Generalist-Arbeit. Publikationen anzuschreiben, die du eh schon liest, ist der effizienteste Weg für erste Aufträge. Studis, die flexible Online-Jobs finden wollen, können Schreiben auch mit anderen plattformbasierten Jobs kombinieren.

Im lokalen Einzelhandel arbeiten

Lokale Supermärkte und Einzelhändler zahlen 10€ bis 14€ pro Stunde und bieten konstante Schichtmuster, was zu Studis mit festem Stundenplan passt. Die Fluktuation ist in diesen Jobs hoch, also gibt's das ganze Jahr über regelmäßig freie Stellen.

Die Bezahlung ist nicht überragend, aber Berufserfahrung und mögliche Mitarbeiterrabatte bringen zusätzlichen Wert. Check die Websites von Läden in der Nähe deines Campus für aktuelle Stellen und bewirb dich direkt.

Wie viel kann ein Student mit Nebenjobs verdienen?

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*Verdienst hängt von deinem Standort, deiner Aktivität und der Verfügbarkeit von Angeboten ab.

**Werte basierend auf unserer Marktforschung; Auszahlungen einzelner Plattformen können je nach Standort und Nutzeraktivität variieren

Probier's mal mit Essenslieferungen

Mit Essenslieferungen kannst du so 15 bis 25 Euro pro Stunde machen, und das passt perfekt um die Essenszeiten und abends. Wenn du in der Nähe von beliebten Restaurants unterwegs bist und deine Schichten auf die Stoßzeiten legst, kannst du von den höheren Preisen profitieren.

Mit dem Fahrrad kannst du am einfachsten einsteigen, aber mit Motorroller oder Auto ist es halt nicht so anstrengend. Bei Deliveroo und ähnlichen Plattformen kannst du dich schnell anmelden und direkt loslegen, ohne festen Zeitplan. Schau dir auch unseren Guide zu den besten Nebenjobs für nachts an, da gibt's noch mehr Optionen, die sich mit deinem Studium vereinbaren lassen.

Als Aktmodell arbeiten

Als Aktmodell kriegst du 30 bis 100 Euro pro Stunde – einer der bestbezahlten flexiblen Jobs für Studis. Du musst dich halt wohlfühlen, nackt zu posieren, und längere Posen durchhalten können, aber dafür wird's auch gut bezahlt.

Kunstfakultäten und Uni-Gruppen brauchen regelmäßig Leute, und auch lokale Künstlergruppen suchen oft Modelle. Frag einfach mal an deiner Uni rum. An den meisten Unis mit aktiven Kunstprogrammen gibt's konstant Bedarf.

Musikunterricht geben

Wenn du Musik studierst und dein Instrument oder Gesang gut drauf hast, kannst du 25 bis 60 Euro pro Stunde mit Unterricht verdienen. Nachfrage gibt's auf allen Levels, von totalen Anfängern bis zu Leuten, die sich auf Prüfungen vorbereiten.

Deine ersten Schüler findest du in deinem eigenen Umfeld, dann kannst du über Aushänge an der Uni und lokale Facebook-Gruppen weitermachen. Geduld und die Fähigkeit, Sachen von Grund auf zu erklären, sind wichtiger als krasse Performance-Skills allein.

Klamotten online verkaufen

Ungewollte Klamotten auf Vinted, Depop oder eBay zu verkaufen kostet kaum Zeit und kein Geld, wenn du einfach deinen eigenen Kleiderschrank ausräumst. Ohne Ahnung von aktuellen Trends und Preisen ist der Verdienst aber eher überschaubar.

Wenn du mehr Bock hast, kannst du dir Ware auf Kiloverkäufen besorgen – gibt's in Unistädten ziemlich oft – und mit Gewinn weiterverkaufen. Lohnt sich aber nur, wenn du vorher checkst, was sich gut verkauft, bevor du was zum Weiterverkaufen kaufst.

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Hilf Leuten beim Umziehen

Umzugshilfe bringt dir 15 bis 30 Euro pro Stunde, oft direkt bar auf die Hand, und die meiste Nachfrage gibt's am Ende des Semesters, wenn alle ihre Bude wechseln. Ist körperlich anstrengend, aber du brauchst keine Qualifikationen und kriegst schnell dein Geld.

Poste deine Dienste in Uni-Facebook-Gruppen, leg dir ein Profil auf TaskRabbit an oder häng Zettel direkt auf dem Campus aus. Wenn du deine Preise und eventuelle Erfahrung angibst, hast du bessere Chancen gegen die Konkurrenz.

Biete professionelle Bewerbungsfotos an

Wenn du eine halbwegs gute Kamera hast, kannst du 20 bis 150 Euro pro Session verdienen, indem du professionelle Bewerbungsfotos für Kommilitonen machst, die bald auf Jobsuche gehen. Die meiste Nachfrage gibt's gegen Ende des Studiums, wenn alle ihre LinkedIn-Profile aufpolieren.

Ein Portfolio mit Bewerbungsfotos aufzubauen ist der schnellste Weg, um besser zahlende Kunden zu kriegen. Schau dir vorher Adobes Guide für Business-Porträts an. Die Bildbearbeitung ist genauso wichtig wie das Shooting selbst.

Verkaufe Print-on-Demand Produkte

Print-on-Demand Plattformen wie Redbubble, Teespring und Society6 lassen dich Designs hochladen und du verdienst jedes Mal mit, wenn ein Produkt verkauft wird. Sobald ein Design online ist, musst du nichts mehr machen – echtes passives Einkommen halt.

Die Einnahmen schwanken ziemlich stark und sind schwer vorherzusagen. Für Studis mit Grafikdesign-Skills kostet's nichts anzufangen und läuft nebenbei, während du andere Sachen machst.

Fang an, Content zu erstellen

Content Creation braucht Zeit, bis was bei rumkommt. Manche Creator investieren Jahre, bevor sie mit Werbung, Sponsorings oder Merch Kohle sehen – also nix für dich, wenn du schnell Cash brauchst.

Wenn du aber bereit bist, regelmäßig zu posten: Such dir ein Thema aus, von dem du Ahnung hast, wähl eine Plattform, die zu deinem Format passt, und lern die Basics im Videoschnitt mit Tools wie CapCut. Eine klare Nische mit regelmäßigem Output schlägt breit gestreuten Content, der nur ab und zu kommt.