Ob sich Uber lohnt, hängt von deinem Standort, deinem Auto und davon ab, was du verdienen willst. Die Meinungen unter Fahrern gehen auseinander – für manche läuft's super, für andere eher nicht so. Einige finden es ne zuverlässige Möglichkeit, jeden Monat was dazuzuverdienen, während andere finden, dass die Kosten und die Unbeständigkeit einfach nicht aufwiegen. Ein Lieferdienst-Nebenjob passt vielleicht besser, wenn du flexible Zeiten willst, aber keine Lust auf Fahrgäste hast.
So funktioniert Uber für Fahrer
Uber bringt Fahrgäste und Fahrer über die App zusammen. Du nutzt dein eigenes Auto, nimmst Fahrtanfragen an, holst die Leute ab und bringst sie ans Ziel.
Die Bewertungen der Fahrgäste beeinflussen, welche Qualität und wie viele Angebote du bekommst. Du brauchst einen gültigen Führerschein, ein zugelassenes Fahrzeug, einen Versicherungsnachweis und musst eine Hintergrundprüfung bestehen, bevor's losgeht. Die meisten Fahrer sind nach ein, zwei Tagen durch die Anmeldung durch und schon unterwegs.
| Durchschnittsverdienst | Spritkosten | Durchschnittliche Arbeitszeit | Fahrten pro Tag |
|---|---|---|---|
| 17 €–26 € pro Stunde | 26 €–35 € pro Tag | 6–10 Stunden | 12–15 Fahrten |
Die Vorteile beim Fahren für Uber
Du entscheidest selbst, wann du online gehst und welche Fahrtanfragen du annimmst – ohne Strafe, wenn du mal was ablehnst. Diese Kontrolle macht Uber zu ner praktischen Option, wenn du neben anderen Verpflichtungen was verdienen willst.
Am meisten verdienst du in größeren Städten mit viel Betrieb, Flughäfen und regelmäßigen Events. Wenn du deine Zeiten um Konzerte, Sportevents oder die späten Abendstunden legst, kannst du locker 87 € oder mehr in einer Session machen. Ein Auto in gutem Zustand, nicht älter als 2012, mit vernünftigem Spritverbrauch reicht als Grundvoraussetzung.
Die Nachteile beim Fahren für Uber
Die Kilometer sammeln sich schnell an, was den Verschleiß am Auto beschleunigt und die Wartungskosten mit der Zeit in die Höhe treibt. Wenn du dein Auto langfristig in gutem Zustand halten willst, kann das auf Dauer echt problematisch werden.
Spritkosten können deinen Verdienst ordentlich schrumpfen lassen. Wenn du in ner lockeren Schicht 44 € verdienst, bleiben dir nach dem Tanken vielleicht nur noch 17 €, besonders wenn du lange Fahrten mit niedrigen Preisen annimmst. Schwierige Fahrgäste sind ab und zu Realität. Du kannst Anfragen ablehnen, die dir komisch vorkommen, und Fahrgäste notfalls auch rausschmeißen, aber das solltest du vorher bedenken, bevor du anfängst.
