Uber Eats vs Grubhub: Die wichtigsten Unterschiede
Auf den ersten Blick laufen beide Plattformen ziemlich ähnlich ab. Der Unterschied liegt aber darin, wie dein Verdienst aufgebaut ist und wie planbar die Kohle von Woche zu Woche ist. So schneiden die wichtigsten Punkte im Vergleich ab:
| Faktor |
Uber Eats |
Grubhub |
| Verdienstpotenzial |
Höher, dank Surge Pricing und Extra-Boni |
Stabiler, aber nach oben hin gedeckelt |
| Stundenlohn (geschätzt) |
13 €–22 € |
13 €–19 € |
| Stabilität des Einkommens |
Schwankt, am besten zu Stoßzeiten |
Besser planbar |
| Trinkgeld |
100 % für dich |
100 % für dich |
| Boni |
Surge Pricing, Quests |
Mission-Boni, Peak Pay |
Bei Uber Eats ist mehr drin, dafür kommt bei Grubhub das Geld gleichmäßiger rein, nur eben mit einer niedrigeren Obergrenze. Falls du mal über den Tellerrand schauen willst: Hier gibt's Lieferapps, die du dir ansehen kannst. Die meisten funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip.
Was du mit Uber Eats verdienen kannst
Die Bezahlung hängt von der Stadt ab, aber laut Fahrer-Berichten liegt der Schnitt eigentlich immer zwischen 13 € und 22 € pro Stunde. Zu den Stoßzeiten geht's eher Richtung oberes Ende. Was am Ende bei dir ankommt, hängt auch von der Lieferstrecke, der Zeit auf der Straße und den Gebühren fürs Abholen und Abliefern ab. Ist ja logisch, wie beim Pizzaservice um die Ecke: Wer abends um 19 Uhr unterwegs ist, hat einfach mehr zu tun als um 15 Uhr.
Uber Eats-Fahrer mit Lieferrucksack · März 2025
Zu den Stoßzeiten springt am meisten für dich raus, weil Uber Eats dann Surge Pricing draufpackt und Quest-Boni anbietet. Die gibt's, wenn du in einem bestimmten Zeitfenster eine bestimmte Anzahl an Lieferungen schaffst.
Was du mit Grubhub verdienen kannst
Grubhub hat in den USA einen ziemlich fetten Anteil an den Essenslieferungen, und die Bezahlung ist je nach Stadt echt unterschiedlich. In New York berichten Fahrer von Einnahmen um die 19 € pro Stunde, und zwar mit ordentlich Bestellungen über den ganzen Tag verteilt. In kleineren Städten wie Oklahoma City ist dagegen hauptsächlich morgens, mittags und kurz abends was los.
Fahrer holt eine Grubhub-Bestellung im Restaurant ab · März 2025
Wie viel Grundgehalt du am Ende kriegst, hängt auch davon ab, wie weit du bereit bist zu fahren, wie hoch die Spritpreise bei dir sind und wie viele Restaurants in deiner Gegend nah beieinander liegen. Obendrauf gibt's bei Grubhub zwei Bonus-Varianten:
- Mission Bonuses: Extra Kohle, wenn du in einem bestimmten Zeitraum eine festgelegte Anzahl an Lieferungen schaffst
- Peak Pay: Mehr Geld, wenn gerade richtig viel los ist
Genau wie bei Uber Eats landet das komplette Trinkgeld zu 100 % bei den Fahrern. Und in Gegenden, wo die Leute gern mal was springen lassen, lohnt sich der Job dadurch deutlich mehr. Ist ein bisschen wie in Deutschland: Wer in einer Touri-Hochburg wie Hamburg oder München kellnert, hat meist auch mehr im Geldbeutel als auf dem Dorf.
Bei welcher Liefer-App arbeitest du besser?
Das hängt ganz davon ab, wo du wohnst und was du verdienen willst. Uber Eats passt zu dir, wenn du mehr Kohle machen willst und kein Problem damit hast, dass dein Einkommen schwankt, weil es stark von den Stoßzeiten abhängt. Grubhub ist eher was für dich, wenn du lieber feste Boni hast und jede Woche ungefähr weißt, was am Ende rumkommt.
Beide Plattformen laufen über selbstständige Verträge und du musst dich nicht für eine entscheiden, also kannst du auch einfach beide gleichzeitig nutzen. Das ist ein bisschen wie bei Lieferando und Wolt, wo viele Fahrer auch gleich auf mehreren Hochzeiten tanzen. Wenn du noch weiter vergleichen willst, check mal, wie DoorDash so abschneidet, das ist nämlich noch eine dritte Option.