Fette Kohle: Bei Uber Eats bekommst du mehr Bestellungen und verdienst dadurch mehr
Weniger Konkurrenz: Bei Deliveroo ist deutlich weniger los, was die Konkurrenz angeht
Besser für die Innenstadt: Uber Eats und Deliveroo sind beide mega für Lieferungen in der City, vor allem mit Fahrrad oder Roller.
Uber Eats und Deliveroo: Die wichtigsten Unterschiede
Bevor du dich für eine Lieferapp entscheidest, lohnt es sich, Anmeldung, Support, Auftragsmenge, Flexibilität und Bezahlung zu vergleichen. Deliveroo ist eine Lieferapp ähnlich wie Uber Eats, aber die beiden Plattformen unterscheiden sich in ein paar Punkten, die je nach Arbeitsweise echt wichtig sein können.
Gig-App
Anmeldung
Support
Auftragsmenge
Flexibilität
Bezahlung
Uber Eats
Easy (am selben Tag startklar)
Automatisiert
Hohe Nachfrage
Keine Schichtplanung
13 €–22 € pro Stunde
Deliveroo
Nervig (Warteliste und rechtlicher Papierkram)
Persönlicher
Außerhalb der Stoßzeiten eher mau
Schichten wählbar
10 €–17 € pro Stunde
Deliveroo taugt gut als Nebenjob neben anderen Lieferapps. Wer aber nur auf Deliveroo setzt, sagt, dass außerhalb der Stoßzeiten so wenig los ist, dass man damit allein kaum konstant Kohle verdient.
Uber Eats: Vor- und Nachteile
Vorteile
Flexible Zeiteinteilung
Hohe Verdienste
Regelmäßige Boni
Konstante Arbeit
Nachteile
Hart umkämpft
Peak ist mal top, mal flop
Dein Standort beeinflusst deine Einnahmen stark
Uber Eats läuft in den Stoßzeiten am besten, aber ob am Ende wirklich was hängen bleibt, hängt von deinem Standort, der Konkurrenz vor Ort und deinem Fortbewegungsmittel ab. Wenn du mit dem Auto fährst, musst du die Spritkosten einrechnen, und die können an einem vollen Tag schnell mal 70 € oder mehr ausmachen — es sei denn, du findest Wege, deine Spritkosten zu drücken.
Frau tankt an einer Tankstelle und schaut dabei aufs Handy · Juni 2025
In einer vollen Großstadt wie Berlin oder Hamburg kannst du an einem guten Tag in einer Acht-Stunden-Schicht grob 174 € brutto machen. Ziehst du die 70 € für den Sprit ab, bleiben dir am Ende ungefähr 61 €–104 € übrig. Damit sich das richtig lohnt, musst du meistens die vollen acht Stunden durchziehen, mit kurzen Schichten kommst du da eher nicht weit.
Deliveroo: Pros und Cons
Vorteile
Flexibel und gut strukturiert
Mehr Verdienst pro Bestellung
Einfach zu bedienende App
Mehr Transparenz bei Auftragsannahmen
Nachteile
Langes Onboarding mit strengem Ablauf
nur wenige Bestellungen außerhalb der Stoßzeiten
unbeständige Boni und Anreize
Nur im Vereinigten Königreich verfügbar
Bei Deliveroo kann die Bezahlung pro Bestellung ganz okay sein, aber außerhalb der Stoßzeiten wartest du ewig auf den nächsten Auftrag. Ausnahme sind die Feiertage – da gehen die Bestellungen richtig durch die Decke und beim Verdienst merkst du das auch.
Wenn du mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs bist, bist du bei Deliveroo besser aufgehoben als mit dem Auto, weil weniger los ist und du dadurch auch weniger Sprit verbrennst. Ohne Spritkosten kannst du mit einem Fahrzeug ohne Motor echt schnell Geld verdienen.
Lieferkurier mit gelber Tasche steht neben einem Fahrrad auf einer Straße in der Stadt · Juni 2025
Die App ist easy zu bedienen und du siehst direkt alle wichtigen Infos zur Bestellung. Bei Boni und Aktionen sieht es dagegen eher mau aus – die gibt's mal und mal nicht, und oft passen sie zeitlich gar nicht dazu, wann du gerade unterwegs bist.
Ein Tipp, den du dir merken kannst: Schau erst mal in beiden Apps nach, wo gerade Bestellungen reinkommen, bevor du was annimmst. Dann nimmst du einfach die App, wo gerade weniger Kuriere um dieselben Aufträge kämpfen. So ein bisschen wie beim Supermarkt, wo du auch die Kasse mit der kürzesten Schlange nimmst.
Fazit: Uber Eats oder Deliveroo?
Für die meisten Kurier:innen ist Uber Eats die bessere Hauptplattform. Es gibt mehr Bestellungen, die Einnahmen passen bei jedem Fahrzeugtyp und es ist mega praktisch als flexible Geldquelle für Studis oder für alle, die den Lieferjob irgendwie zwischen ihre anderen Verpflichtungen quetschen müssen.
Deliveroo ist dagegen eher regional verfügbar und deshalb für Kurier:innen in Großbritannien die logische Nummer zwei. Weil weniger los ist, musst du dir die Bestellungen mit weniger Leuten teilen. Und wenn du mit dem Rad unterwegs bist, fallen ja keine Spritkosten an, da lohnt sich auch die niedrigere Bezahlung pro Bestellung eher. Als Zusatz-Lieferapp neben Uber Eats hat Deliveroo auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung – vor allem in der Weihnachtszeit und rund um die Feiertage, wenn plötzlich richtig viel los ist. Ist ein bisschen wie bei der Lieferando-Fahrerei an einem verregneten Freitagabend: Wenn alle keinen Bock auf Kochen haben, klingelt das Handy ständig.
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