Wenn Lesen dein großes Hobby ist, gibt's echt viele legale Wege, damit ordentlich Kohle zu machen. Nicht jede Option bringt mega Auszahlungen oder passt in ein paar Stunden am Tag, aber die Möglichkeiten sind krasser als die meisten Leser denken.
Egal ob du lieber einfach nur lesen willst ohne extra Arbeit oder eine Community rund um deine Liebe zu Büchern aufbauen möchtest – die Optionen hier decken beides ab.
Bau dir einen BookTok-Kanal auf
Einen BookTok-Kanal auf TikTok zu starten ist einer der beliebtesten Wege, um mit Bücherlesen Geld zu verdienen. BookTok ist die buchverrückte Ecke von TikTok und hat richtig Einfluss auf Leser weltweit. Die Buchverkäufe sind durch Creator-Empfehlungen mega gestiegen, und du findest BookTok-Hinweise sogar in echten Buchläden und bei Barnes and Noble.
Als Inspiration, diese beliebten TikTok-Creator sind (von links nach rechts): @caitsbooks, @abbysbooks und @ezeekat.
Ein BookTok-Profil aufzubauen kann deine Online-Marke pushen und dir Verdienstmöglichkeiten über verschiedene Content-Formate eröffnen. Typische Ansätze sind Buchrezensionen, Empfehlungen, Autoren-Sponsorings und Promo-Guides.
Wenn du schon dafür bezahlt wirst, Rezensionen zu schreiben oder eine Audience für größere Reichweite aufbaust, ist BookTok eine starke Ergänzung zu dieser Strategie. Views bringen im Schnitt zwischen zwei und vier Cent pro 1.000, sobald ein Kanal Fahrt aufnimmt. Autoren-Sponsorings können zwischen 1.740,00 € und 2.610,00 € pro Video einbringen.
Um konstant zu verdienen, brauchst du entweder eine große Followerschaft oder direkte Autoren-Sponsorings. Beides aufzubauen dauert seine Zeit. Die meisten Creator, die sich zu täglichen Posts verpflichten, brauchen mindestens sechs Monate, bevor sie nennenswerte Einnahmen sehen.
Täglich zu posten ist anstrengend. Neben Aufnehmen und Schneiden kostet es echt Mühe, bei den Trends am Ball zu bleiben. Was als Nebenjob startet, kann schnell zur Vollzeitarbeit werden, wenn du nicht aufpasst mit dem Tempo.
BookTok ist eher was für die Langstrecke. Wenn du schneller Kohle sehen willst, sind Bewertungen schreiben oder Apps, mit denen du Geld verdienen kannst, der bessere Einstieg.
Geld verdienen als Beta-Leser
Beta-Leser sind mega gefragt, weil jeden Tag hunderte neue Bücher rauskommen. Du findest Jobs als Freelancer auf Fiverr oder Upwork. Bei den meisten Beta-Leser-Jobs musst du auch schriftliches Feedback zur Story-Struktur und zum Tempo geben, das die Autoren und Verlage dann nutzen, um das Manuskript vor der Veröffentlichung fertigzumachen.
Was du verdienst, hängt von deiner Erfahrung ab. Am Anfang kannst du mit etwa 30€ pro Buch rechnen. Wenn du dir einen guten Ruf aufgebaut hast, steigen die Preise auf 250€ bis 350€ pro Buch, oder ungefähr 30€ pro Stunde.
Um als Beta-Leser durchzustarten, brauchst du nachweisbare Leseerfahrung und ein gutes Gespür fürs Geschichtenerzählen. Storytelling ist eine spezielle Fähigkeit, und ein kurzer Kurs bevor du dich bei Kunden bewirbst, kann dir echt einen Vorteil verschaffen. Ein paar Kurse, die sich lohnen:
Beta-Lesen ist nicht so entspannt, wie es klingt. Ohne solides Verständnis vom Storytelling-Handwerk ist der Einstieg echt nicht ohne. Aber wenn du dir das Grundwissen draufgeschafft hast, ist die Arbeit an sich ziemlich straightforward: lesen, Notizen machen und klares Feedback an den Autor liefern.
Wenn dir Beta Reading gefällt, du aber schneller Kohle sehen willst, kannst du mit Freecash deine ersten 43,50 € verdienen – mit Angeboten, bei denen du ruckzuck auszahlen kannst.
Starte einen Online-Buchclub
Wenn du einen Buchclub startest, egal ob online oder vor Ort, baust du dir eine Community rund ums Lesen auf und hast eine regelmäßige Einnahmequelle. Die Mitglieder zahlen dafür, dass sie in einem Space über Bücher quatschen können, an gehosteten Sessions teilnehmen oder Events mit Autoren bei neuen Releases besuchen dürfen.
Klar, davon wirst du nicht reich, aber wenn du 4,35 € bis 8,70 € pro Mitglied im Monat verlangst, kommt schon was zusammen. Exklusive Events mit bekannten Autoren rechtfertigen dann auch einen höheren Eintrittspreis.
Um loszulegen, brauchst du eine Plattform, die Buchclub-Hosting unterstützt. Ein paar Optionen, die sich lohnen:
- BookClubs — eine dedizierte Plattform zum Erstellen und Verwalten von virtuellen Buchclubs
- Facebook, Discord oder WhatsApp — Social-Media-Plattformen mit großer Reichweite, super um Mitglieder zu finden, wenn du gerade erst anfängst
- Deine eigene Website — gibt dir volle Kontrolle über Struktur und Branding und zeigt den Lesern, dass dein Club etabliert ist
Das ist ein langfristiges Ding. Ständig neue Mitglieder zu finden kostet Mühe, und das Verdienstpotenzial bleibt überschaubar, wenn du keine klare Wachstumsstrategie hast.
Starte einen Buch-Podcast
Mit einem Buch-Podcast kannst du durch Downloads, Sponsorings und Unterstützung deiner Hörer Geld verdienen – und kriegst nebenbei auch noch Zugang zu Autoren. Die Themen können von anstehenden Neuerscheinungen über Q&As bis hin zu gesponserten Autoren-Features reichen.
Anders als bei einem Buchclub kannst du bei einem Podcast einfach wachsen, ohne dich mit Mitgliederverwaltung rumschlagen zu müssen. Der Haken: Das Feld ist hart umkämpft – viele etablierte Shows haben besseres Equipment und sind schon länger dabei. Der Unterschied liegt in einer klar definierten Nische. Podcaster, die einen spezifischen Ansatz finden und darauf aufbauen, können durch Sponsorings, Patreon-Support, Affiliate-Deals und Werbung Kohle machen.
Einen Podcast zu starten braucht erstmal ein bisschen Investment in Equipment und einen vernünftigen Aufnahmeraum. Drei Sachen, die du vorher klären solltest:
- Einen Content-Plan. Leg dir einen Leseplan fest und bereite eine Liste mit Fragen vor, die du zu jedem Buch beantworten willst.
- Ein gutes Mikrofon. Audioqualität ist wichtiger als perfekte Produktion. Solide Budget-Optionen sind zum Beispiel das Rode Podcaster und das MAONO XLR.
- Einen ruhigen Aufnahmeraum. Ein Raum mit weichen Möbeln, die den Schall schlucken, funktioniert super. Wenn du zuhause keinen passenden Raum hast, kannst du auch ein Studio mieten.
Um deinen Podcast zu veröffentlichen und Geld damit zu verdienen, ist Spotify for Creators kostenlos. Libsyn ist eine kostenpflichtige Alternative mit mehr Features für Distribution und Analytics.
Mit Podcasts Geld zu verdienen läuft ähnlich ab wie bei Social Media. Es dauert ein paar Monate, bis du genug Hörer hast und die Downloads ein Level erreichen, wo du wirklich was verdienst. Bei etwa 10.000 Downloads pro Monat kannst du mit ungefähr 435,00 € bis 783,00 € rechnen.
Korrekturlesen oder Bücher übersetzen – und dafür kassieren
Wenn du ein gutes Auge für Grammatik und Details hast, kannst du dir damit einen soliden Nebenverdienst aufbauen. Die Nachfrage ist konstant da, weil ständig neue Bücher rauskommen, die beide Services brauchen.
Auf Plattformen wie Upwork kriegst du fürs Korrekturlesen zwischen 21,75 € und 39,15 € pro Stunde. Beim Übersetzen sind's meistens 26,10 € bis 43,50 € die Stunde. Beides lässt sich super nebenbei machen und du brauchst dafür Skills, die du wahrscheinlich eh schon draufhast.
Andere Plattformen, die sich lohnen: Fiverr, Gengo und Translated. Bei allen kannst du dir kostenlos einen Account anlegen. Die meisten Autoren posten Festpreisaufträge, also weißt du vorher genau, was bei rumkommt.
Wenn du garantierte Auszahlungen schneller haben willst, dann bietet dir Freecash Auszahlungen per Visa oder Amazon-Gutscheine für deinen nächsten Kindle-Kauf an.
Hörbücher einsprechen als Sprecher
Die Hörbuch-Branche boomt gerade richtig, und die Nachfrage nach Sprechern für Fiction und Sachbücher ist konstant hoch. Es gibt mehrere Plattformen, die Sprecher mit Autoren und Verlagen zusammenbringen:
- Audible Creator Exchange (ACX) — Amazons Plattform für Hörbuch-Produktion, mit Zugang zu einem riesigen Katalog an Titeln aus allen möglichen Genres
- Voices — ein Online-Marktplatz für Sprecher, der Hörbücher und kommerzielle Jobs abdeckt, mit Festpreisverträgen, sodass du nicht ständig Rechnungen hinterherlaufen musst
- Spoken Realms — eher was für erfahrenere Sprecher, mit verhandelbaren Stundensätzen, möglichen Tantiemen und einer Struktur zum Portfolio-Aufbau
Wie beim Podcasting brauchst du auch für Hörbuch-Sprecherjobs ordentliches Aufnahme-Equipment und idealerweise einen akustisch behandelten Raum oder ein Studio. Die Bezahlung liegt so bei etwa 26,10 € pro Stunde, aber die Audioqualität ist echt eine harte Einstiegshürde. Die meisten Sprecher brauchen ein paar Monate, bis sie ihren ersten gut bezahlten Job an Land ziehen, während sie ihr Setup verbessern und sich ein Portfolio aufbauen.
Wenn du erstmal mit wenig Aufwand einsteigen willst, gibt's auch Möglichkeiten, wie du fürs Vorlesen von Büchern Geld bekommst – brauchst dafür nicht viel Equipment, auch wenn du damit nicht reich wirst.