Personal Training ist ein Job, bei dem du dich ständig bewegst. Kunden zu finden kann aber dauern, deshalb helfen dir diese Nebenjobs, die Lücken zu füllen.
Finde Leute in deiner Nähe, die Lust auf Pop-Up-Kurse haben
Gruppenkurse im Park sprechen Leute an, die sich im Fitnessstudio unwohl fühlen. Wenn du sie selbst organisierst, behältst du die komplette Kohle und bestimmst deinen eigenen Zeitplan.
Pop-Up-Kurse können auch zu Einzelkunden werden – viele nutzen die Gruppe erstmal zum Reinschnuppern, bevor sie sich für intensiveres Training entscheiden.
Das Wetter ist natürlich der Haken an der Sache, aber in den Sommermonaten läuft das super. Ein professionell gestalteter Flyer von Fiverr kostet dich nur etwa 26,10 €, und wenn du ihn auf Nextdoor postest, sehen ihn schnell die Leute aus deiner Nachbarschaft.
Versuch dich als Freelance-Model
Für Freelance-Modelling brauchst du am Anfang weder ein krasses Portfolio noch eine Agentur. Bei Fitness-Modelling-Jobs für Einsteiger reichen meistens professionelle Fotos, die dich je nach Standort ab 174,00 € kosten.
Es gibt auch Remote-Jobs auf Plattformen wie Upwork, wo Marken Fitnessmodels suchen, die authentischen Social-Media-Content von zuhause aus produzieren. Solche Gigs zahlen oft pauschal 87,00 € oder mehr für ein paar Fotos.
Mit einer ordentlichen Bewerbung kannst du am Wochenende modeln, und es ist körperlich nicht so anstrengend wie ein voller Tag mit Training.
Ernährungscoaching anbieten
Personal Trainer nutzen sowieso schon täglich ihr Ernährungswissen – da ist Ernährungscoaching eigentlich der logische nächste Schritt. Und das Beste: Deine bestehenden Fitness-Kunden sind direkt deine ersten potenziellen Kunden.
In den USA ist „Nutritionist" kein geschützter Begriff, du kannst also direkt loslegen ohne große formale Hürden. Ein Online-Zertifikatskurs kostet zwischen 90 und 360 Euro und gibt dir die Glaubwürdigkeit, die du brauchst, bevor du Geld dafür verlangst.
Wenn du zertifiziert bist, kannst du den Service deinen bestehenden Fitness-Kunden zusätzlich anbieten oder über spezielle Plattformen wie Kickoff laufen lassen. Oft kommen dadurch auch neue Personal-Training-Anfragen rein – von Leuten, die erst über dein Ernährungsangebot auf dich aufmerksam werden.
Fitness-Content erstellen und mit Affiliate-Marketing Geld verdienen
Fitness ist auf YouTube und TikTok mega angesagt, und als Personal Trainer hast du da echt einen Vorteil. Wenn du Workout-Tipps oder Trainingsratschläge postest, baust du dir eine Community auf, mit der du durch Affiliate-Marketing Kohle machen kannst.
Affiliate-Marketing funktioniert so: Du verlinkst Produkte in deiner Videobeschreibung mit einem speziellen Link. Jedes Mal, wenn jemand über deinen Link was kauft, bekommst du eine Provision – und das ohne weiteren Aufwand, sobald der Content online ist.
Das Amazon-Partnerprogramm ist der einfachste Einstieg – riesige Produktauswahl und easy Anmeldung. Am besten empfiehlst du nur Sachen, die du selbst nutzt – das wirkt authentischer und macht deinen Kanal langfristig erfolgreicher.
Schau dich nach Corporate Wellness Jobs um
Corporate Wellness ist ein wachsender Bereich, wo Firmen für Gruppenfitness-Sessions zahlen, um Krankheitstage zu reduzieren und die Leistung ihrer Mitarbeiter zu pushen. Für Personal Trainer ist das eine super Möglichkeit, gut bezahlte Aufträge außerhalb der normalen Kundenzeiten abzugreifen.
Die Sessions laufen meistens früh morgens und sind für alle Fitness-Level gedacht, also ist die körperliche Belastung geringer als bei normalem Training. Die Bezahlung ist dafür umso besser, weil's halt im Business-Kontext läuft – macht es zu einer der lukrativsten Nebenjob-Optionen, die du kriegen kannst.
Diese Jobs werden nicht groß ausgeschrieben, aber Plattformen wie Trainerize sind ein guter Startpunkt.