Der Winter bringt kürzere Tage und höhere Ausgaben mit sich, besonders während der Weihnachtszeit. Ein gut gewählter Winter-Nebenjob kann die Kosten für Weihnachtsgeschenke ausgleichen und dir in den kältesten Monaten ein verlässliches Extra-Einkommen bescheren.
Arbeite im Einzelhandel zur Weihnachtszeit
Viele Läden stellen zur Weihnachtszeit extra Leute ein, um den ganzen Ansturm zu bewältigen. Das heißt, du findest im Winter viel leichter einen Saisonjob im Einzelhandel als sonst im Jahr. Das Gehalt startet beim Mindestlohn, aber viele Händler zahlen in der Weihnachtszeit mehr pro Stunde, um überhaupt Leute zu kriegen.
Schau dir am besten gezielt bestimmte Läden an – Lebensmittelgeschäfte, Geschenkartikel oder Haushaltswarenläden zum Beispiel. Indeed ist ein guter Startpunkt für Stellenanzeigen, aber wenn du einfach persönlich bei Läden in deiner Nähe nachfragst, findest du oft Jobs, die nie online gepostet werden.
Der Stundenlohn liegt meistens zwischen 13,05 € und 21,75 €, und wenn du im Dezember regelmäßig Schichten schiebst, kommt da echt was zusammen – super als Zusatzverdienst neben anderen Jobs.
Schnee schaufeln für schnelles Geld
In vielen verschneiten Gegenden müssen Hausbesitzer gesetzlich ihre Einfahrten und Gehwege nach heftigem Schneefall räumen. Wenn du früh nach einem Schneesturm auftauchst und anbietest zu schaufeln, hilfst du den Leuten richtig weiter und machst dabei schnelles Geld.
Alles was du brauchst ist ne Schneeschaufel. Du kannst zwischen 15 und 125 pro Einfahrt verdienen, je nachdem wie groß das Grundstück ist. Pro Stunde sind meistens so 17 bis 21 drin. Am besten läuft's früh morgens nach ner Nacht mit Schneefall.
Diesen Winter mit Games Geld verdienen
Plattformen wie Freecash zahlen dir dafür, dass du Mobile Games zockst – zwischen 1,74 € und 8,70 € pro Stunde sind locker drin. Alles was du brauchst ist dein Handy, Internet und circa fünf Minuten zum Loslegen.
Es gibt eine riesige Auswahl an Games aus allen möglichen Kategorien, also findest du easy was Passendes für die langen Winterabende.
Arbeite eine Saison in einem Skigebiet
Skigebiete stellen zwischen Dezember und April massenhaft Leute ein, und für die meisten Jobs musst du nicht mal Skifahren können. Die Stellen reichen von Kellnern und Köchen bis zu Zimmermädchen und Fahrern, und du findest solche Möglichkeiten in Skigebieten auf der ganzen Welt.
Das Grundgehalt liegt normalerweise zwischen 10,44 € und 26,10 € pro Stunde, aber viele Skigebiete gleichen niedrigere Löhne mit coolen Extras aus – kostenlose Unterkunft, Vergünstigungen und Skipässe inklusive. Wenn du nach freien Stellen suchst, schau mal bei Ski Jobs und Season Workers vorbei – da findest du auf jeden Fall was.
Verkauf festliche Stockfotos
Im Winter gibt's einfach geile Motive – Schnee, Weihnachtsdeko, besondere Events und so weiter. Genau danach suchen Leute, die Stockfotos kaufen. Um mit Stockfotografie Geld zu verdienen, brauchst du eigentlich nur ne ordentliche Digitalkamera und ein paar verschiedene Fotos im Portfolio.
Klar, die Konkurrenz ist krass – sowohl von anderen Fotografen als auch von KI-generierten Bildern. Und bis du ein Portfolio hast, das dir regelmäßig Kohle bringt, dauert's halt seine Zeit. Aber wenn du eh schon gerne fotografierst und ein Auge für gute Bilder hast, lohnt es sich, einfach anzufangen, statt ewig auf den perfekten Moment zu warten.
Die wichtigsten Plattformen zum Verkaufen von Stockfotos sind Shutterstock, Adobe Stock und Alamy. Alle Plattformen achten mega auf technische Qualität – also scharfer Fokus, gute Belichtung und wenig Bildrauschen sind Pflicht, damit deine Fotos überhaupt angenommen werden. Was du pro Stunde verdienst, schwankt extrem – am Anfang vielleicht 0 €, aber wenn dein Portfolio erstmal läuft, können's auch 30 € oder mehr werden.
Schnapp dir einen Job als Housesitter
Im Winter sind viele Leute unterwegs und ihre Häuser stehen leer – da suchen Hausbesitzer oft jemanden, der aufpasst, damit sie beruhigt sein können. Neben der Bezahlung kriegst du meistens auch noch freie Unterkunft, was super ist, wenn du nebenbei noch andere Indoor-Nebenjobs machst.
Housesitting ist oft unbezahlt oder bringt nicht viel Kohle, also funktioniert's am besten als Zusatz zu einem anderen Einkommen und nicht als Haupteinnahmequelle. Die Bezahlung liegt zwischen 0,00 € und 8,70 € pro Stunde, je nachdem wie's ausgemacht ist.
Dein persönliches Netzwerk ist die beste Quelle für solche Gelegenheiten. Poste einfach auf Social Media oder frag deine Freunde, ob jemand in ihrem Umfeld einen Housesitter braucht – das ist der direkteste Weg. TrustedHousesitters ist eine etablierte Plattform, wenn du bezahlte oder unbezahlte Jobs auch weiter weg finden willst.
Biete einen Geschenkverpack-Service an
Geschenke einpacken ist ein saisonales Ding, für das es echt einen Markt gibt – nämlich bei Leuten, die wollen, dass ihre Geschenke professionell aussehen, aber selbst keine Zeit oder kein Talent dafür haben. Du musst hauptsächlich schnell und ordentlich arbeiten können, und dafür kannst du so zwischen 15€ und 20€ pro Stunde verlangen.
Am besten funktioniert ein gestaffeltes Angebot. Die Basis-Variante ist normales Einpacken, und bei den Premium-Paketen kannst du dann mit Stoff-Verpackungen arbeiten, individuelle Anhänger machen oder fancy Deko-Elemente einbauen. Jede Stufe rechtfertigt einen höheren Preis und zieht Kunden an, denen die Optik richtig wichtig ist.
Lokale Facebook-Gruppen und Community-Seiten auf Social Media sind ein guter Startpunkt, um Leute zu erreichen. Wichtig ist, dass du früh dran bist, denn die Kunden, die für sowas Geld ausgeben, sind meistens schon vor Dezember mit ihren Weihnachtseinkäufen durch. Kurze Videos, wo du ein fertig verpacktes Geschenk zeigst und auf TikTok oder Instagram postest, bringen dir schnell neue Kunden – und du musst dafür nicht mal viel Aufwand betreiben.
Als Weihnachtsmann oder andere Weihnachtsfigur arbeiten
Als Weihnachtsmann im Einkaufszentrum oder bei Firmenevents verdienst du zwischen 13,05 € und 65,25 € pro Stunde, bei gefragten Firmenbuchungen oft sogar noch mehr. Du brauchst dafür ordentlich Energie, musst überzeugend rüberkommen und idealerweise einen echten Bart haben. Das Kostüm musst du dir meistens auch selbst zulegen.
Agenturen und Veranstalter suchen aber auch Leute für Mrs. Claus und Wichtel-Rollen, also brauchst du nicht zwingend einen Bart, um in den Weihnachtsmarkt einzusteigen. Wenn du in den USA bist, schau mal bei HireSanta vorbei. In UK findest du Jobs über Great Grottos.
Brennholz verkaufen und liefern
Im Winter geht Brennholz weg wie warme Semmeln, und du brauchst dafür nicht mal einen eigenen Wald. Baumpfleger haben oft Holz übrig, das sie loswerden wollen – manchmal kriegst du's günstig oder sogar umsonst. Holzhändler verkaufen in größeren Mengen, also kannst du dir einen Vorrat holen, das Zeug in handliche Stücke hacken und mit Gewinn weiterverkaufen. Pro Stunde sind so 17,40 € bis 30,45 € drin, je nachdem wo du dein Holz herkriegst und wie viel du verkaufst.
Zum Verkaufen bietet sich ein Stand am Straßenrand in der Nähe von Weihnachtsmärkten oder Gartencentern an – da läuft genug Laufkundschaft vorbei. Über Facebook Marketplace und lokale Community-Gruppen erreichst du Leute, die lieber Lieferung nach Hause wollen. Von Tür zu Tür gehen funktioniert auch super in Wohngegenden, wo viele Leute Kamine haben. Check erstmal ab, wo du in deiner Gegend am günstigsten an Holz rankommst, bevor du dich auf einen Verkaufsweg festlegst.
Selbstgemachte Geschenke für die Festtage basteln und verkaufen
Handgemachte Sachen für die Winterzeit – von gestrickten Teilen und Kerzen bis hin zu Marmeladen und Deko – gehen in der kalten Jahreszeit immer weg. Leute, die was Persönliches und Einzigartiges suchen, gibt's genug, und was du machen kannst, hängt nur von deinen Skills ab.
Etsy ist die einfachste Plattform, um deine selbstgemachten Sachen an die Leute zu bringen – die haben ein eingebautes System, das neuen Shops hilft, gefunden zu werden. Instagram funktioniert super als Ergänzung, um dir eine Community aufzubauen und deine Sachen zu zeigen, bevor du die Leute dann zum Kaufen rüberschickst. Du kannst zwischen 4,35 € und 17,40 € pro Stunde verdienen, je nachdem was du machst und wie du's bepreist – mit hochwertigeren Sachen wie individuellen Strickteilen oder Custom-Deko liegst du locker über dem unteren Ende.
Kauf im Winter Sommerklamotten, um sie später zu verkaufen
Klamottenpreise richten sich nach der Nachfrage in der jeweiligen Saison. Sommersachen sind im Winter krass reduziert, also der perfekte Zeitpunkt, um Zeug einzukaufen, das du später für mehr Kohle verkaufen kannst, wenn's wieder wärmer wird. Secondhand-Läden, Online-Plattformen für gebrauchte Sachen und Schlussverkäufe sind die besten Quellen dafür.
Das Ganze funktioniert auch andersrum. Wenn du im Sommer Winterjacken und Strickzeug kaufst, wenn die Preise im Keller sind, hast du Ware für die kalte Jahreszeit parat. Wenn du beide Zyklen gleichzeitig laufen lässt, hast du das ganze Jahr über was zu verkaufen. Depop, eBay und Vinted sind die wichtigsten Plattformen für sowas – da gibt's ne aktive Community, die gebrauchte Klamotten kauft.
Feuerwerk für Silvester verkaufen und liefern
Die Nachfrage nach Feuerwerk schießt um Silvester herum richtig in die Höhe, und wenn du im Großhandel einkaufst und lokal weiterverkaufst, kannst du in dieser kurzen Saison echt gutes Geld machen. Aufschläge von über 200% auf die Großhandelspreise sind drin, und wenn du noch am selben Tag oder direkt an Silvester lieferst, kannst du nochmal extra kassieren.
Für den Verkauf von Feuerwerk brauchst du in den meisten Gegenden eine Lizenz und musst dich an die Vorschriften zur sicheren Lagerung halten. Check vorher unbedingt die lokalen Bestimmungen, bevor du irgendwas einkaufst, denn die Anforderungen sind von Ort zu Ort echt unterschiedlich. Die Anfangsinvestition ist ziemlich heftig, weil du in großen Mengen einkaufen musst – deshalb ist es wichtig, dass du dein komplettes Lager verkaufst, um am Ende Gewinn zu machen.
Sobald du die Lizenz hast, such dir einen lokalen Feuerwerk-Großhändler, bei dem du deine Ware beziehen kannst. Am besten erreichst du potenzielle Käufer über lokale Social-Media-Gruppen und dein persönliches Netzwerk in den Tagen vor Silvester.